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Schweißprüfung auf künstlicher Wundfährte mit Fährtenschuh in der DTK Gruppe Wernigerode

Sonnig und trocken, so zeigte sich das Wetter am 31. August 2008 zu Beginn der Schweißprüfung auf künstlicher Wundfährte mit dem Fährtenschuh der DTK-Gruppe Wernigerode im Forstrevier des Fürsten zu Stolberg-Wernigerode. Rechtzeitig fanden sich alle vier gemeldeten Teilnehmer, das Richterkollegium Frau Gitta Papendorf, Frau Christiane Ottenberg, Herr Lutz Betthausen und Richteranwärter Herr Christoph Lins, Helfer und Gäste auf dem Parkplatz des Hotels „Drei Annen“ im Harz ein.
Drei Teckel - Gespanne und ein Weimaraner-Vorstehhund stellten sich den strengen, aber immer fair auftretenden Richtern. Die fünf Übernachtfährten (davon eine Reservefährte) wurden mit Schwarzwildschweiß am Vortag getreten, hatten zwei Wundbette, zwei rechtwinklige Bögen und eine Länge von 1200 Meter. Die Fährten wurden mit Wildschalen getreten. Der große Wildbestand an Hoch- und Schwarzwild, Dachs und Luchs machten diese anspruchsvolle Suche zu einer echten Bewährungsprobe für die Gespanne. Eingänge von Fuchs- und Dachsbauten, der Wechsel des Wildes über die gelegten Spuren erschwerte noch die Arbeit des Führers und seines Hundes.
Nach der Eröffnung durch Jagdhornbläser, der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden der Gruppe Wernigerode Herrn Hans-Hermann Wozniak und der Einweisung in den Prüfungsablauf durch den Prüfungsleiter Rolf Reulecke sowie der Auslosung der Reihenfolge der Fährten und einem freundlichen Weidmannsheil begann die Prüfung. Der Weimaraner Vorstehhund „ Jusso vom Zehnethof“ unter seinem Führer Herrn Müller stellte sich dann zur Schussfestigkeitsprüfung, die er mit Bravur bestand.
 

Die Anspannung und Konzentration war den Gespannführern von den Gesichtern abzulesen.Das erste Gespann unter dem Führer Herrn Brammer mit seinem Langhaarteckel „Hummel aus dem Gesdower Holz“ kam zum Stück und dem Führer konnte der Bruch überreicht werden. Nach dem Ertönen des Verblasens des Stückes nach erfolgreicher Arbeit durch das erste Gespann löste sich ein wenig die Anspannung bei den anderen Gespannführern. Natürlich wollten sie an diesen Erfolg anknüpfen.
Auch die weiteren Gespanne unter den Führern Herrn Möller mit „Jusso vom Zehnethof“, Herrn Czychon mit seinem Rauhhaarteckel „Lütte vom Habichtstein“ und Herrn Brammer mit dem Rauhhaarteckel „Peggi von den Saalewiesen“ arbeiteten erfolgreich und bestanden die Prüfung.
Ein vorgesehenes „Frühstück aus dem Rucksack“ konnte man bei den Prüflingen nicht beobachten. Magenverstimmung, Stress, Frühstück gar vergessen (nein) oder Anspannung ? Sicherlich. Aufmunternde Worte kamen von allen Seiten. Zur Mittagszeit waren die Suchen erfolgreich beendet. Gespannführer wie Richter, der Prüfungsleiter und Helfer waren sichtlich froh und erleichtert. Hat sich doch das intensive Training in Vorbereitung auf diese Prüfung gelohnt Nach Beendigung der Prüfung wurde für interessierte Gäste und Gruppenmitglieder auf der Reservespur eine Lehrstunde des Ablaufes einer Schweißprüfung durch Herrn Rolf Reulecke durchgeführt. Für Teckelfreunde, die nicht im Jagdbetrieb arbeiten, war dieses ein anschaulicher Unterricht. Jetzt wurde deutlich, welche hohen Anforderungen an den Führer und seinen Teckel gestellt werden.
Nach der Auswertung gab der Obmann für Gebrauchswesen des Landesverbandes Sachsen-Anhalt die Ergebnisse bekannt. In seiner Ansprache gratulierte Lutz Betthausen den erfolgreichen Prüfungsteilnehmern und betonte, dass sie bei den anspruchsvollen Fährten hier im Revier sehr stolz auf ihre Leistungen sein können. Tagessieger und einen ersten Preis mit 100 Punkten wurde Führer Klaus Brammer aus Elbingerode mit seinem Langhaarteckel „Hummel aus dem Gesdower Holz“. Weiterhin konnte noch ein 1. Preis, ein 2. Preis und ein 3. Preis vergeben werden. Zum Ausklang erklang die Hundefanfare zu Ehren der Teilnehmer und ihrer be-standenen Prüfungen. Sichtlich erleichtert über die Erfolge schmeckte nun allen Anwesenden das Mittagessen im Waldgasthof „Steinerne Renne“. Organisatoren, Richtern und Helfern gebührt Dank und Anerkennung für ihre Arbeit.

Gruppe Wernigerode
P.Schuldt

 

 

Liebe Teckelfreundin Hanna Raspe!
Am 9.Juli 2008 hast Du Deinen 87.Geburtstag                                                                     gefeiert. Die Mitglieder der Gr.Wernigerode                                                                                   gratulieren recht herzlich zu diesem Ehrentag.                                                                                  Unsere "Hanna" ist seit 1949 Mitglied im DTK                                                                                 und somit der Teckelei verbunden. 1955 wurdest                                                                                                                                              Du Gruppenzuchtwart der neuen Teckelgruppe                                                        Wernigerode.Durch stete Weiterbildung, uner-                                                                    müdlichen Einsatz für die artgerechte Aufzucht,                                                                              Haltung und Führung unserer Teckel setzte man                                                                             Dich als Bezirkszuchtwart Magdeburg und später als Landeszuchtwart Sa/Anh ein. 1976 wurdest Du Gebrauchsrichter und anerkannte Verbandsschweißrichterin. Du wurdest ausgezeichnet mit dem Leistungs- abzeichen für Teckel der DDR in Gold und der Treuenadel für 50-jährige Mitglied- schaft im DTK. Dein umfangreiches Wissen gibst Du gerne weiter. Du leitetest die
Jugendgruppe im Landesverband Sachsen-Anhalt.
An der Seite Deines Mannes Manfred habt Ihr viele erfolgreiche Hunde gezüchtet.  Der Langhaarteckel-Zwinger "Aus dem Jakobshaus" war in der ganzen Republik bekannt, züchtetet Ihr doch formvollendete Langhaarteckel mit jagdlicher Leistung.
Liebe Hanna, wir wünschen Dir weiterhin Gesundheit und viel Freude mit Deinen beiden Teckeln Holde und Ille.
 

Hans Wozniak
1.Vorsitzender der Gruppe Wernigerode e.V.

 

Herzlichen Glückwunsch

 

August 2008

 

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Die 33. Bundessieger und 18. Chorinsuche des Deutschen Teckelclubs 1888 e.V. als eine herausragende jagdliche Prüfung war im diesem Jahr ein voller Erfolg für die Teilnehmer aus dem Landesverband Sachsen-Anhalt.

Die Bundessiegersuche ist die höchstrangige Jagdgebrauchsprüfung, die der DTK 1888 e.V. durchführt.

Die Teilnehmer müssen sich über Ausscheide in den Landesverbänden qualifizieren und werden dann von ihrem Landesverband zur Bundessiegersuche delegiert. Im diesem Jahr waren 17 Hunde mit ihren Führern am Start.

Neben einem Teilnehmer aus der DTK-Gruppe Halle wurde Rolf Reulecke aus der Gruppe Wernigerode nominiert. Bei dieser schweren Jagdprüfung konnten sich Rolf Reulecke und seine Teckelhündin „Balda vom Haus Fessel“ einen dritten Preis erkämpfen und somit stolz auf ihre Leistungen sein. Alle Mühen und Strapazen waren in diesem Moment des Erfolgs vergessen und Balda wird dieser ganze Rummel sowieso egal gewesen sein, da die Aufgabe des Teckels als kleinsten Jagdhundes im Finden des erlegten Wildes besteht.

Für diese Leistungen unseren Glückwunsch und ein kräftiges Waidmannsheil

. . .  13./14. September 2008 . . .